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Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Noch eine Iphone-Story

Ich gestehe, ich habs getan und mir so einen supersüssen Handschmeichler bestellt; bei Orange. Bekommen habe ich das Ding nach knapp zwei Wochen Wartezeit. Wer jetzt denkt, noch so eine Mainstream-Tussi, der darf sich freuen: Orange hat nämlich vergessen, die SIM-Card ins Päket zu stecken. D.h. es geht nix, nicht mal die integrierte Musikbox. Sie seien informiert, dass dies bei einigen Bestellungen passiert sei, es würde allerdings eine Woche dauern, bis es die fehlende Karte bis zu mir schaffen würde …

Dass es ein bisschen schwierig war, das Iphone marktgerecht einzuführen, haben wir ja jetzt alle verstanden. Aber dass Päcklipacken so schwierig ist wusste ich nicht. Noch mehr irritiert mich, dass die SIM-Karte eine Woche benötigt, um nachzureisen. Technik ist vielleicht nicht gerade mein Schwerpunkt, aber bisher dachte ich, die Dinger passen in ein normales Kuvert via A-Post. Das braucht einen Tag, oder?

Ich suche übrigens medizinische Programme dafür, hat jemand Erfahrung damit?

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Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen interessanten Perspektivenwechsel an mir entdeckt habe, der mit der Flucht in die Schweiz zusammenhängt:

Scheindemokratie?

Man fühlt sich wieder als freier Bürger. Und man fragt sich wie man über Jahre als angeblich aufgeklärter und mit einer rudimentären Rumpfbildung ausgestatteter Eierkopf, auf die deutsche Scheindemokratie hereinfallen konnte. Wie habe ich mich aufgeregt über Luxemburg, die Schweiz, Liechtenstein (der Bart dieses Themas ist so lang wie der Reformstau in D). Diese Schurkenstaaten, die angeblich unseren Sozialstaat zugrunde richten, weil sie mit niedrigen Steuern unsere Firmen weglocken …

Der Staat als gieriger Krake

Später, um Jahre der Freiberuflichkeit (in D!) und des schweizer Exils reifer, ging einem plötzlich das eine oder andere Auge auf. Wir verpassen uns in D gegenseitig eine Hirnwäsche, die dafür sorgt, dass jeder brav mehr als die Hälfte dessen, was er mit seiner täglichen Arbeit erwirtschaftet, beim Staat abliefert. Wobei dieser „Staat“ zu einer Krake geworden ist, einer Krake, die sich verselbständigt hat und schon lang keine Institution des Bürgers mehr ist.

Steuerwettbewerb

Ich erinnere mich noch genau, wie ich fast von der Strasse abgekommen wäre, als ich eines morgens eine DRS-Meldung hörte, die Steuern seien in den Kantonen X, Y und Z gesenkt worden, die Kantone A, B und C würden in einem Jahr folgen … ?
Steuersenkungen? Steuerwettbewerb? – Ach so, bloss für „die Reichen“ natürlich, reflexte mein deutsches Hühnerhirn sofort.
Leute, das war keine Ente, das läuft hier tatsächlich so. Mal abgesehen davon, dass niedrige Steuern eine Wohltat sind, sorgt der Wettbewerb unter den Kantonen dafür, dass der Staat tatsächlich spart. Und weil er spart, hat es auch nicht für jedes Problem ein Gesetz oder eine Behörde, die es verwaltet.

„sozialdarwinistische“ Verhältnisse?

Nach deutscher Logik müssten in der Schweiz deshalb „sozialdarwinistische“ Verhältnisse herrschen. Kein Sozialstaat, der allen die Bäuche füllt, nur das Gesetz des Stärkeren. – Das die Schweiz (noch) einer der opulentesten Sozialstaaten ist, dürfte sich jedoch bis über die nördliche Grenze herumgesprochen haben. Es geht sogar noch weiter: Ich zahle hier prozentual deutlich weniger Steuern und Sozialbeiträge, aber ich werde im Vergleich zu D mehr dafür bekommen, wenn ich es mal brauche.
Nach deutscher Denke ist das ein interessanter Widerspruch, an dem der teutonische Geist auch tüchtig knabbert, wenn er es nicht verleugnet.

Der Staat erstickt seine Bürger

Die Erklärung ist natürlich banal und historisch in vielen vergangenen Kulturen nachzuzeichnen. Wenn der Staat seinen Bürger ausbeutet, überkontrolliert, für alles eine Lösung bieten will, erstickt er schliesslich selbst. Es ist wie mit der bekannten Kuh, die man nicht schlachten sollte, wenn man sie melken will. Der Bürger in D und in vielen anderen EU-Staaten ist schon längst Schlachtvieh und er hält dabei das Messer für den Melkschemel …

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Am Anfang war …

… die Erkenntnis, dass jeder Kessel ein Ventil braucht, insbesondere der einer gequälten Assistenzärztin. Damals in Deutschland (a.vds = annovordemstreik) waren das sinnlose Aktionen als Assistentensprecherin und todesmutiges verdecktes und hinterfoziges Ärgern des Chefs mit den kleinen Dingen des Alltags, von denen ich wusste, dass sie ihn rasend machen.

Um Jahre der Erfahrung gereift, versuche ich zu sublimieren und habe das gedankenlose Polemisieren während der Nacht- und Notfalldienste als Ausgleich entdeckt. Diejenigen, die hier hochprozentiges Geistesgut erwarten, mögen mir verzeihen. Ist mehr ein Tagebuch eines naiven Wichtes, der hier und da Fragen hat.

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