Vorteile: Weiterbildungsberechtigung für das Nadelöhr Elektrophysiologie (EEG) in der Neurologieausbildung für ein Jahr, Spezialisierung auf Epilepsie und Parkinson, keine Nachtdienste (Nachtarzt), landschaftlich reizvolle Umgebung
Nachteile: Überwiegend administrative Tätigkeit, nur wenig medizinischer Input. Trotzdem bis zu 70h/Woche durch überwiegend administrative Tätigkeiten. Dienste bis zu 14h/d. Viele Wochenenddienste durch geringe Assistentenzahl. Die wöchentlichen Weiterbildungstermine sind didaktisch anspruchslos. Mehrere Kollegen wurden unter den kantonalen Lohntabellen bezahlt.
Überstunden: Werden soweit im Rahmen von Diensten entstanden dokumentiert und oberhalb von 50h/Woche in Freizeit abgegolten. Überzeiten, die durch Stationsarbeit entstehen (regelmässig), werden nicht dokumentiert und auch nicht ausgeglichen.
Subjektive Bewertung: Das Elektrophysiologiejahr ist mit überwiegend administrativer Tätigkeit teuer erkauft. Dass die Ergebnisse der FMH-Bewertung von 2007 nicht veröffentlichst wurden, hat vermutlich einen Grund (schlechte Bewertung?). Das Arbeitsgesetz wird nicht eingehalten. Bei Bewerbung unbedingt auf Salär nach der kantonalen Lohntabelle bestehen. Der Klinikleitung kann man nur empfehlen die Arbeitsbedingungen deutlich zu verbessern, Assistenzärzten muss man dringend davon abraten, sich dort zu bewerben.