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Archiv für April 2008

Ein hoher Anspruch ist die Forderung nach stetiger Weiterbildung und lebenslangem Lernen. Find ich gut. Neugierig war ich schon immer und die Medizin besteht ja mehr aus Fragen als aus Antworten. Es müsste mir also leicht fallen, mich stetig weiterzubilden. Dachte ich.
Das Problem liegt im Detail. Bücher gibts inzwischen zu jedem Orchideenthema, eines bunter als [...]

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Das strahlt

Man soll nicht pauschalisieren, aber manchmal frage ich mich schon, ob Radiologen selektionsbedingt einfach so sind oder ob die Strahlung, das funzelige Neonlicht der Schirme, an die sie ihre Bilder pappen, oder diese muffigen Kellerräume die eine oder andere Persönlichkeitsveränderung hervorrufen.
In so ziemlich allen radiologischen Abteilungen, die ich in D und CH kennengelernt habe (nachts darf [...]

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Wundersamer Smalltalk

Die Schweizer und ihr Land muss man einfach mögen. Neulich gab es eine besondere Interpunktion, als ich einen chirurgischen Kollegen am Telefon hatte. Es ging um einen Patienten mit einer akuten GIT-Blutung (warum ich neben dem Gastroenterologen auch den Chirurgen anrufen musste ist eine andere Geschichte). Er fragte zusammenhangslos dahin, wie man das eben mit Notfallassistenten [...]

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Was die Medizin wirklich kann

In Zeiten, in denen Broschüren wie das „Ärztehasserbuch“ Konjunktur haben und Menschen mit Halsschmerzen während der Grippesaison tatsächlich auf dem Notfall vorstellig werden, fragt man sich, wofür unsere Medizin eigentlich taugt, wem sie nützt und was sie kann.
Neue Scholastik? 
Nach fast sieben Jahren täglichen Doktorspielen beginnt man sich zu fragen, ob die moderne Medizin nicht masslos [...]

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Der Staat, der Feind

Es hat eine Weile gedauert, bis ich einen interessanten Perspektivenwechsel an mir entdeckt habe, der mit der Flucht in die Schweiz zusammenhängt:
Scheindemokratie?
Man fühlt sich wieder als freier Bürger. Und man fragt sich wie man über Jahre als angeblich aufgeklärter und mit einer rudimentären Rumpfbildung ausgestatteter Eierkopf, auf die deutsche Scheindemokratie hereinfallen konnte. Wie habe ich [...]

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Der Marburger Bund hat eine recht interessante Informationsbrochüre zur Gehaltssituation der Ärzte in D zusammengestellt
Wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken, die mikrigen Gehälter in D sind ein Scherz. Ärzte sind sicherlich keine besseren Menschen, denen man irgendwelche Privilegien nachwerfen müsste. Aber nach mindestens 6 Jahren Studium, 2.5 Jahren unentgeltlicher Arbeit (PJ + [...]

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Für den Fall, dass ein Sterblicher jemals diesen Blog lesen möge, ein paar Anmerkungen zu den aktuellen Tarfiverhandlungen des Marbuger Bundes in D:
Wie kommen Menschen, die laut der undifferenzierten Meinung vieler zur Hilfeleistung rund um die Uhr verpflichtet sind, dazu ein angemessenes Gehalt zu fordern? Noch dazu wo wir doch im Gesundheitswesen sparen müssen?
Ganz einfach, [...]

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Nach nunmehr 4 Jahren Knechten für die Helvetier einige zusammenfassende subjektive Anmerkungen:
Das Geld lohnt nicht
1. Grundsätzlich lohnt sich der Sprung aus der grossen Bananenrepublik im Herzen Europas in die Schweiz nicht des Geldes wegen. Der Verdienst ist bei Einbeziehung aller Variablen wie weniger Urlaub, höhere Lebenshaltungskosten etc. in etwa gleich, mit Diensten in D evtl. [...]

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Am Anfang war …

… die Erkenntnis, dass jeder Kessel ein Ventil braucht, insbesondere der einer gequälten Assistenzärztin. Damals in Deutschland (a.vds = annovordemstreik) waren das sinnlose Aktionen als Assistentensprecherin und todesmutiges verdecktes und hinterfoziges Ärgern des Chefs mit den kleinen Dingen des Alltags, von denen ich wusste, dass sie ihn rasend machen.
Um Jahre der Erfahrung gereift, versuche ich [...]

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